Heidelberger Altstadt
Hotelfachschule Heidelberg

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Staatlich geprüfter Betriebswirt
Staatlich geprüfte Betriebswirtin

Fachrichtung Hotel- und Gaststättengewerbe
in der
Fachschule für das Hotel- und Gaststättengewerbe


Der Bildungsgang in Kürze:

Die zweijährige Weiterbildung zum „Hotelbetriebswirt“ – unter dieser Bezeichnung ist der Abschluss seit mehr als dreißig Jahren in der Branche geläufig – vermittelt berufserfahrenen jungen Fachkräften das Rüstzeug für den Aufstieg in Führungspositionen der Hotellerie und Gastronomie, im Catering, in der Zulieferindustrie und in vielen weiteren dienstleistungsorientierten Berufsfeldern.

2600 Stunden Präsenzunterricht, Projektarbeiten, Seminare und Exkursionen bereiten umfassend auf die vielfältigen Anforderungen in Leitungsfunktionen vor. Fundierte und praxisnah vermittelte betriebswirtschaftliche Kenntnisse aus allen relevanten Bereichen der Unternehmensführung einschließlich ihrer EDV-Aspekte stehen im Mittelpunkt des Unterrichtsangebots. Die sprachliche Kompetenz wird in den Fächern Deutsch/Betriebliche Kommunikation, Englisch und Französisch gepflegt. Spanisch wird als Option angeboten. Auch Fachkunde des Hotel- und Gaststättengewerbes, ergänzend und vertiefend zu den Inhalten der Erstausbildung, steht auf dem Programm.

Darauf aufbauend erlauben die Profil- und Zusatzfächer im zweiten Jahr eine angemessene individuelle Schwerpunktsetzung. Ca. 75% der Inhalte beider Jahre sind für alle Fachschüler vorgegeben, etwa 25% können nach Neigung gewählt werden. Damit ist ein klares Kompetenzprofil des Heidelberger Hotelbetriebswirts gewährleistet. Eine umfassende kaufmännisch-fachliche Grundbildung mit einem hohen Anteil an Schlüsselqualifikationen ermöglicht die Einarbeitung und Orientierung in einem breiten Spektrum von dienstleistungsorientierten Führungsfunktionen.

 

Die rechtliche Grundlage:

Verordnung des Kultusministeriums Baden-Württemberg über die Ausbildung und Prüfung an den zweijährigen Fachschulen für Wirtschaft (Betriebswirtverordnung) vom 27. Juni 1998.

Die Aufnahmevoraussetzungen:

Die Stundentafel

Fächer 1. Jahr  2. Jahr 
Deutsch I/Betriebliche Kommunikation 3 2
Englisch 4 4
Französisch (Grund- oder Aufbauniveau) 4 4
Europabezogene Volkswirtschaftslehre mit Politik - 2
Hotelbetriebswirtschaftslehre mit Recht 9 3
Rechnungswesen/Controlling 4 3
Wirtschaftsmathematik 2 -
Datenverarbeitung 2 -
Technologie 4 2
Betriebswirtarbeit - 4
Wahlpflichtbereich
Profilfach
  • Finanzierung/investition oder
  • Marketing oder
  • Organisation/Datenverarbeitung oder
  • Personalwesen/Arbeitsrecht
- 6
Zusatzfach/-fächer, z.Zt.
Bankettorganisation, Catering, Event Management, Existenzgründung, F&B-Anwendungen, Juniorfirma, Marketing in Englisch, Steuern, Tourismus, Hotelsoftware, Unternehmenssimulation, Webdesign, Spanisch - 4
Wochenstunden im Pflichtbereich 32 34
Wahlbereich
Für den Erwerb der Fachhochschulreife
Wirtschaftsmathematik II
2 2
Weitere Wahlfächer je nach Lehrerversorgung
z.B. KMK-Zertifikat Englisch, Personalwesen in Englisch

Die Unterrichtsinhalte:


Die Zusatzqualifikationen:

Jeder Absolvent erhält die Ausbildereignungzuerkannt.
Durch Teilnahme am Zusatzunterricht Wirtschaftsmathematik II und einer schriftlichen Prüfung kann die Fachhochschulreifefür das Studium an Fachhochschulen in Baden-Württemberg erworben werden.
Das Fremdsprachenzertifikat der KMK (Kultusministerkonferenz) in Englisch kann ebenfalls durch eine Zusatzprüfung erworben werden.
Bewerbern mit mindestens drei Monaten Berufserfahrung im Ausland steht die Teilnahme an der Prüfung zum Europäischen Management-Diplom der Hotelfachschulvereinigung EURHODIP offen.

Die schulische Organisation:

Der Präsenzunterricht erfolgt i.d.R. im Klassenverband. Schultage sind Montag bis Freitag, zwischen 7.45 Uhr und ca. 13.00 Uhr. Je nach Fächerwahl muss mit Unterricht an einem bis drei Nachmittagen gerechnet werden. Es gilt die Ferienregelung von Baden-Württemberg.

Das Bewerbungs- und Auswahlverfahren:

Bewerbungen für das im September beginnende Schuljahr müssen bis zum 1. März vollständig vorliegen. Das Auswahlverfahren richtet sich nach der Bewertungszahl, die sich aus dem Durchschnitt von Ausbildungs- und Berufsschulzeugnis ergibt. Für je sechs Monate Berufstätigkeit über der Mindestdauer gibt es einen Bonus von 0,1.

Die Kosten:

Der Schulbesuch ist kostenpflichtig. Hinzu kommen Kosten für Lehr- und Lernmittel. Nähere Informationen finden Sie im Hauptmenu unter "Kosten".